Wir werden kommunikativer…

Frank Eilers, der hier über die Zukunft der Arbeit spricht, bringt es auf den Punkt.

Ich greife den Beitrag hier auf, da ich das Beispiel leider sehr gut nachvollziehen kann. Ich habe einige Kollegen, die mich in „CC“ setzten. Das ist sicher gut gemeint, jedoch unendlich anstrengend. Ich lese die meisten der Nachrichten gar nicht mehr, was jedoch immer häufiger zu verpassten Informationen führt. Es gibt halt zwischendurch auch wichtiges. Nur der Zeitaufwand, dass alles zum sortieren zu lesen, der ist enorm. Dann kritisiere ich die Flut an „CC“-Mails und werde oft nicht verstanden. Also hier mein Wunsch an alle Menschen, die in Zukunft besser und effektiver Kommunizieren wollen:

Nur was ankommt, ist kommuniziert.

Reinhard Mika Steiner

Ich wünsche mir, dass wir alle lernen, sinnvoll zu kommunizieren. Dabei geht es nicht um die Sprache, oder den respektvollen Umgang miteinander. Leider bleibt auch das gerne Mal auf der Strecke, jedoch ist der Weg oft das Problem. Wenn wir zum Bäcker wollen, um die Sonntagsbrötchen zu kaufen, dann treffen wir eine Entscheidung über Weg, Fahrzeug und welchen Bäcker wir aufsuchen. In der Kommunikation, haben leider viele Menschen keinen Überblick über die Möglichkeiten. Auch gibt es oft das Missverständnis über die Funktionalität der Verschiedenen Kanäle und Programme. Wann schickt man eine E-Mail? Wann nutzt man einen Chat? Wenn Chat, welche Plattform? Besser  Telefonieren, oder eine Sprachnachricht schicken? Video-Call oder Foto mit händisch markierter Stelle, die man besprechen möchte? Es gibt Heute einfach tausend Möglichkeiten und immer öfter verabschieden sich Menschen aus dem Kommunikations-Dschungel. Wer schon Mal in Rom einen Kreisverkehr benutzt hat, der kann die Parallelen zur modernen Kommunikation problemlos ziehen. Doch wie kann man angemessen und effektiv kommunizieren?

Was hier als Kommunikation 4.0 bezeichnet wird, kann man auch einfach für sich selbst und auch für die eigene Organisation Mal grundsätzlich durchdenken und definieren. Es wird genug geben, die jetzt aufschreien und fordern, einfach miteinander zu reden. Wie immer halt. Wundere Dich nicht, wenn Du das einforderst und ständig auf Rückruf wartest. Die Dichte der Kommunikation ist enorm gestiegen, erinnern Dich an den Kreisverkehr in Rom. Und es bleibt ja nicht nur bei der Kommunikation zwischen zwei Menschen. Noch nie, in der Geschichte der Menschheit, standen uns so viele Kanäle zur Verfügung, um Informationen in die Breite zu senden. Die Rede ist hier von Social Media…

Ich denke es ist Sinnvoll, sich selbst zu Hinterfragen und auch die Menschen zu fragen, mit denen Du regelmäßig kommunizieren möchtest. Kläre ab, welche Wege zum Ziel führen. Mit welcher Software kannst Du welchen Kommunikations-Weg für Dich einfach beschreiten? Suche nach guten Beispielen, nutze diese jedoch nicht als „Beste Lösung“ und kopiere sie einfach. Entwickle Deine guten Lösungen mit Hilfe der Erfahrungen von anderen aus Deinem Umfeld. Eine Sache ist klar, dass wird nicht von jetzt auf gleich funktionieren und Früchte tragen. Nur, wie Frank Eilers schon richtig festgestellt hat, die Kommunikation wird für unsere Gesellschaft und Wirtschaft zukunftsentscheidend sein.

Ein wunderbarer Dialog im Blog der Unternehmensdemokraten

Vor einigen Wochen, habe ich mit Dr. Andreas Zeuch einen Dialog aufgezeichnet. Es geht um Agilität, Gleichberechtigung und was alles das mit Demokratie zu tun hat. Folge dem Link zum Blog der Unternehmensdemokraten aus Berlin.

Im Dialog: Wie entsteht Agilität und Gleichberechtigung?

Viel Spaß beim Lesen, über Feedback freue ich mich an stephan@lokales-triebwerk.de