Wolf Lotter: Zusammenhänge – Wie wir lernen, die Welt wieder zu verstehen | Keynote

Ein Beitrag vom sehr geschätzten Wolf Lotter, der die Grundidee des lokalen Triebwerk untermauert. Wir wollen das Wissen teilbar machen und die Menschen dabei unterstützen, ihre Werkstatt zu öffnen. Ganz gleich, ob Handwerk, Wissenarbeit oder Dienstleistung, wer die Türen öffnet und sich austauscht, gewinnt Weiterentwicklung. Das Triebwerk moderiert, vernetzt und katalysiert im Rahmen des gemeinsamen Austausch.

Viel Vergnügen bei anschauen und nachdenken.

Podcast: Die Idee – Episode 1 ist online!

Aller Anfang ist schwer, doch endlich ist sie Online: Die erste Episode unseres Podcast! Wie der Titel schon verrät, geht es in erster Linie um die Idee zum Lokalen Triebwerk. Stephan erzählt, auf welchen Wegen er die Impulse erfahren hat, die am Ende zum Lokalen Triebwerk verschmelzen. Du bist herzlich eingeladen, die Episode hier oder auf den üblichen Plattformen zu hören! Sollte sie Dir gefallen, lass es uns wissen und teile sie mit Menschen, die das auch interessieren könnte. Vorab schon Mal vielen Dank für Dein Interesse und die Unterstützung.

Was ist "DRIN" für Dich? – Episode 2 Lokales Triebwerk

In der 2.ten Episode geht es um das Buch "The LEAN Deal …was ist "DRIN" für Dich?" von Michael Althoff. Der Inhaber und Geschäftsführer der Firma Yellotools GmbH aus Windeck im Rhein-Sieg-Kreis, hat es im April 2021 veröffentlicht. Die "Yellos" aus Wilberhofen, durfte ich 2017 als Freunde von Paul Akers kennenlernen und musste feststellen, dass ich ein großen Teil des Teams aus der Schulezeit noch kannte. Während meiner Weiterentwicklung bei Stommel Haus, durfte ich sehr viel von Michael und seinem Team lernen, genau wie der Rest des Stommel Haus Teams. Als Michael sein Buch veröffentlicht hat, bot sich uns die Möglichkeit, alles Erlernte zu hinterfragen und zu vertiefen. Wenn man mit Interessierten Menschen über Weiterentwicklung spricht, ist die erste Frage: "Wie fang ich am besten an?" Dieses Buch ist ein möglicher Startpunkt. Unter www.michael-althoff.com oder www.yellotools.com findest Du genaue Infos zum Buch. Was mich an dem Buch fasziniert und was mir enorm weitergeholfen hat, erfährst Du in der Episode. Viel Vergnügen beim Hören. #lokalkestriebwerk #yellotools #michaelallthoff #2secondlean — Send in a voice message: https://anchor.fm/lokales-triebwerk/message
  1. Was ist "DRIN" für Dich? – Episode 2
  2. Die Idee – Episode 1
  3. Trailer

Wir werden kommunikativer…

Frank Eilers, der hier über die Zukunft der Arbeit spricht, bringt es auf den Punkt.

Ich greife den Beitrag hier auf, da ich das Beispiel leider sehr gut nachvollziehen kann. Ich habe einige Kollegen, die mich in „CC“ setzten. Das ist sicher gut gemeint, jedoch unendlich anstrengend. Ich lese die meisten der Nachrichten gar nicht mehr, was jedoch immer häufiger zu verpassten Informationen führt. Es gibt halt zwischendurch auch wichtiges. Nur der Zeitaufwand, dass alles zum sortieren zu lesen, der ist enorm. Dann kritisiere ich die Flut an „CC“-Mails und werde oft nicht verstanden. Also hier mein Wunsch an alle Menschen, die in Zukunft besser und effektiver Kommunizieren wollen:

Nur was ankommt, ist kommuniziert.

Reinhard Mika Steiner

Ich wünsche mir, dass wir alle lernen, sinnvoll zu kommunizieren. Dabei geht es nicht um die Sprache, oder den respektvollen Umgang miteinander. Leider bleibt auch das gerne Mal auf der Strecke, jedoch ist der Weg oft das Problem. Wenn wir zum Bäcker wollen, um die Sonntagsbrötchen zu kaufen, dann treffen wir eine Entscheidung über Weg, Fahrzeug und welchen Bäcker wir aufsuchen. In der Kommunikation, haben leider viele Menschen keinen Überblick über die Möglichkeiten. Auch gibt es oft das Missverständnis über die Funktionalität der Verschiedenen Kanäle und Programme. Wann schickt man eine E-Mail? Wann nutzt man einen Chat? Wenn Chat, welche Plattform? Besser  Telefonieren, oder eine Sprachnachricht schicken? Video-Call oder Foto mit händisch markierter Stelle, die man besprechen möchte? Es gibt Heute einfach tausend Möglichkeiten und immer öfter verabschieden sich Menschen aus dem Kommunikations-Dschungel. Wer schon Mal in Rom einen Kreisverkehr benutzt hat, der kann die Parallelen zur modernen Kommunikation problemlos ziehen. Doch wie kann man angemessen und effektiv kommunizieren?

Was hier als Kommunikation 4.0 bezeichnet wird, kann man auch einfach für sich selbst und auch für die eigene Organisation Mal grundsätzlich durchdenken und definieren. Es wird genug geben, die jetzt aufschreien und fordern, einfach miteinander zu reden. Wie immer halt. Wundere Dich nicht, wenn Du das einforderst und ständig auf Rückruf wartest. Die Dichte der Kommunikation ist enorm gestiegen, erinnern Dich an den Kreisverkehr in Rom. Und es bleibt ja nicht nur bei der Kommunikation zwischen zwei Menschen. Noch nie, in der Geschichte der Menschheit, standen uns so viele Kanäle zur Verfügung, um Informationen in die Breite zu senden. Die Rede ist hier von Social Media…

Ich denke es ist Sinnvoll, sich selbst zu Hinterfragen und auch die Menschen zu fragen, mit denen Du regelmäßig kommunizieren möchtest. Kläre ab, welche Wege zum Ziel führen. Mit welcher Software kannst Du welchen Kommunikations-Weg für Dich einfach beschreiten? Suche nach guten Beispielen, nutze diese jedoch nicht als „Beste Lösung“ und kopiere sie einfach. Entwickle Deine guten Lösungen mit Hilfe der Erfahrungen von anderen aus Deinem Umfeld. Eine Sache ist klar, dass wird nicht von jetzt auf gleich funktionieren und Früchte tragen. Nur, wie Frank Eilers schon richtig festgestellt hat, die Kommunikation wird für unsere Gesellschaft und Wirtschaft zukunftsentscheidend sein.

Ein wunderbarer Dialog im Blog der Unternehmensdemokraten

Vor einigen Wochen, habe ich mit Dr. Andreas Zeuch einen Dialog aufgezeichnet. Es geht um Agilität, Gleichberechtigung und was alles das mit Demokratie zu tun hat. Folge dem Link zum Blog der Unternehmensdemokraten aus Berlin.

Im Dialog: Wie entsteht Agilität und Gleichberechtigung?

Viel Spaß beim Lesen, über Feedback freue ich mich an stephan@lokales-triebwerk.de

Was kann Coaching für Dich sein?

Hier möchte ich Euch einen wirklich sehr interessanten Podcast von Frank Eilers aus der Reihe „Arbeitsphilosophen – Die Zukunft der Arbeit“ empfehlen. Gerne erweitere ich die Empfehlung, über die aktuelle Episode hinaus, auf den gesamten Podcast. Ich bin seit Jahren ein treuer Hörer von Frank. Der Beitrag hier widmet sich jedoch der aktuellen Episode im speziellen, da es ausgezeichnet zum lokalen Triebwerk passt. Wenn Du magst, höre doch selbst erstmal rein:

Hier geht es direkt zum Podcast von Frank Eilers!
Podcast: Frank Eilers – Arbeitsphilosophen – Zukunft der Arbeit – SCHWERPUNKT: Coaching – Bullshit oder Zukunft der Arbeit?

Was hat mich an diesem Podcast besonders „getriggert“? Seine Frage, ob wir uns in Zukunft alle gegenseitig coachen? Wenn ich es genau nehme, dann ist der Gedanke von Frank nicht neu. Was man in der HipHop-Kultur „Each one Teach one“ (z.dt. „Jeder lernt von jedem“) nennt, ist bei Lave und Wenger, die sgt. „Community of Practice„. An einem anderen Ort, schwärmt John Stepper von „Working out loud„. Seit den 1960 Jahren bilden Landwirte sgt. „Maschienenringe“ über diese „Plattform des Vertrauens“ wurde auch Wissen weitergegeben und man lernte voneinander, mit diesen Maschinen zu arbeiten. In meiner Rolle als Coach bei der Firma Stommel Haus, habe ich genau diese Erfahrung auch mit unserem „Morgentreffen“ gemacht. Die Kollegen öffnen sich und lernen praktisch voneinander. Durch Vertrauen, Respekt und Toleranz, entsteht eine sehr wertvolle Lernumgebung. Wertvoll, da sie nicht theoretische Modelle simuliert, sondern echte Erfahrungen austauscht und je nach Bedarf, flexibel zwischen Wissensaustausch, Schwarminterligenz und Unterstützung wechselt. Kooperation, Transparenz und Kolaboration sind Zutaten, die durch Vertrauen und Reflexion zu einer inovativen und trotzdem vernünftigen Mischung reifen. Hierbei liegt der Schwerpunkt im langsamen „reifen“ der Gemeinschaft. Das alles kann man nicht mit einem Schalter anknipsen, oder gar installieren! Es bedarf den entsprechenden Rahmenbedinungen und auch einer guten Führung, die selbst mit Herzblut an diese Entwicklung glaubt. Jetzt möchte ich gerne den Bogen zum Coachen spannen. Dazu biete ich Dir hier noch einen weiteren Podcast an:

Podcast: Simone Winkler: Coaching – Der Film: Du siehst nur, was Du weißt ICH WIR ALLE. Selbst + Team + Werte-Entwicklung

Der für mich entscheidende Satz in diesem Gespräch ist der Titel des Filmes: „Du siehst nur was Du weißt!“ Woher will ich alleine wissen, was ich verändern muss? Woher sollen wir als Unternehmen wissen, was wir gemeinsam verändern müssen, damit wir uns an die Umstände anpassen können. Quasi um „Agil“ zu sein. Das können uns Menschen sagen, die ähnliches schon erlebt haben. Die Wege gegangen sind, die zu ähnlichen Lösungen geführt haben. Menschen, die darin geübt sind, sich zu öffnen und zu kollabirieren. Wenn wir es schaffen, wieder als Gemeinschaft zu lernen, dann werden wir uns hoffentlich alle gegenseitig coachen, lieber Frank. Deine Frage mit einem einfachen „Ja“ zu beantworten, hätte sicher ausgereicht. So, können wir jedoch besser voneinander lernen. 😉

Hier im lokalen Triebwerk, möchten wir genau diese Möglichkeiten bieten. Gemeinsam lernen, austauschen und uns als Gemeinschaft weiterentwickeln.

Beste Grüße

Stephan Löttgen

Wer unsere Region liebt, der probiert aus! Wie man Dörfer zukunftsfähig machen kann.

Wie gut gelingt es uns, die Dinge wirklich „neu“ zu denken? Oder rühren wir nur verzweifelt in den „alten“ Töpfen? Es gab schon mal ähnliche Situationen, wie sie aktuell vorherrschen. Vielleicht weniger dramatisch, jedoch von Problemen gezeichnet. Krisenbewältigung bedarf den Schritt aus der Komfort-Zone. Es reicht nicht ein Problem oberflächlich zu bespielen, wir sollten unbedingt versuchen, die Dinge von Grund auf neu zu denken. Es darf nur auch nicht bei Gedanken bleiben! Wir müssen ins Handeln kommen! Natürlich können dabei Fehler passieren, was hält einfach dazu gehört.

Was, wenn die Rahmenbedingungen ausschlaggebend sind, dass die Region Oberbergischer Kreis für Menschen interessant ist. Arbeiten in Zukunft, dass bietet massive regionale Möglichkeiten, auch für den Handel. Warum fahren wir weite Strecken zur Arbeit, oder zum Einkaufen? Was können wir tun, um die Region attraktiv zu machen? Schöne Fotos von der Landschaft? Vielleicht für’s Herz, nur die Grundlagen für ein sinnvolles, modernes, kooperatives Leben, müssen wir jetzt auf den Weg bringen.

Welche Ideen und Anregungen hast Du? Schreib mir eine Mail an feedback@lokales-triebwerk.de

Warum will keiner mehr Handwerker werden?

Ein kurzer, jedoch aussagekräftiger Beitrag. Die Handwerkskammer verweist auf unberechtigte Vorurteile gegenüber dem Handwerk. Die befragten Personen haben ihren Begründung sicher auch nicht ohne Quelle erdacht. Stellt sich die Frage, ob es in dem Zusammenhang pauschalisiert werden darf, wie im Beitrag. Die Wahrheit liegt sicher in der individuellen Betrachtung der einzelnen Ausbildungsbetrieben und der jeweiligen Auszubildenden. Was, wenn wir die positiven Beispiele sammeln und für die Allgemeinheit sichtbar machen? Wenn die jungen Menschen erleben können, was der Handwerks-, oder Pflegeberuf für Möglichkeiten bietet. Natürlich müssen viele Betriebe und die Verantwortlichen an sich selbst arbeiten. Das ist nur inzwischen der einzig mögliche Weg aus der Problematik heraus, wie ich denke. Schließlich ist die aktuelle Situation eine hausgemachte.

Sicher ist ein Studium nicht Jedermanns Sache und der Erfolg noch lange nicht garantiert, nur trotzdem verlockender als 3 Jahre bei einem Handwerksmeister mit schwierigem Gemüt und gelegentlichen Wutanfällen. Das ist nicht die Regel, nur leider auch nicht selten. Die schlechten Beispiele werden anschließend im Freundeskreis am lautesten kritisiert und das merken sich die noch jüngeren Kumpels bei der Berufswahl. Wie steht’s mit den Kollegen der Azubis? Herrscht hier immernoch Einigkeit darüber, dass „Lehrjahre keine Herrenjahre sind“?! Was für ein Anreiz, wenn man im Praktikum schon ins Gesicht gesagt bekommt, dass man die nächsten drei Jahre zu „Spuren“ hat?! Jetzt kenne ich selbst die Auffassung einiger Kollegen, die behaupten, dass die Azubis das „abkönnen müssen, sonst taugen die eh nix“. Dann musst Du Dich jedoch auch nicht Wundern, wenn Du keine Azubis und keine neuen Fachkräfte bekommst. Die haben in der Heutigen Zeit einfach keinen Bock auf diese Art der Respektlosigkeit. Was also tun?

Ja, eigentlich ganz einfach. Behandele einen Auszubildenden mit Respekt. Junge Menschen sind oft näher an der Digitalisierung dran als ein älterer Handwerksmeister. Mach Dir das zu nutze und tausche: Handwerkliches Wissen gegen Digitalisierungs-Wissen. Eine Auszubildende ist möglicherweise nach der handwerklichen Ausbildung an Marketing oder Vertrieb interessiert. Schon wieder ein Fähigkeit die Du nicht mehr extern bezahlen musst. Zusätzlich erhältst Du Flexibilität, denn bei einem Engpass, kann die Kollegin auch Mal mit auf die Baustelle fahren und sich wieder Praxisnähe aneignen. Versuche die Fähigkeiten eines Auszubildenden zu „Herauszufördern“! Ja, richtig. Herausfordern und direkt fördern, wenn etwas zu passen scheint. Ein Stück Stahl zu schmieden bedarf eines großen Aufwandes, Du musst auch bereit sein in den Auszubildenden zu investieren. Lass den Auszubildenden, genau wie die anderen Kollegen wachsen. Menschlich, wie Fachlich und Du wirst langfristig keinen Fachkräftemangel mehr haben.

Wenn Du noch Fragen, oder Anregungen zu diesem Thema hast, schreibe an feedback@lokales-triebwerk.de

Stell Dir vor, Du benötigst ein Ersatzteil, musst nur die Logistik anrufen und die bringen das Teil.

Wie in dem Beitrag dargestellt, ist die Problematik auf der Baustelle ein „Zeitfresser“. Der Monteur entdeckt, z.B. ein unerwartet defektes Bauteil und benötigt jetzt umgehend ein Ersatz. Wie im Video bedarf es eines Anrufes und der Beschaffungsfahrt zum Großhändler. Das kostet nicht einmal, sondern zweimal Zeit. Der Monteur, Vorarbeiter oder Geschäftsführer muss sich in ein Auto setzten und den Transport selbst erledigen. Das ist wirtschaftlich ein Desaster, da diese Fahrt mit dem Stundenlohn des Handwerkers berechnet werden muss. Dazu kommt, dass der Monteur in dieser Zeit nicht seine eigentliche Arbeit erledigen kann. Die muss also nachgearbeitet werden, was wieder andere Projekte unter Druck setzt. Der Druck erzeugt Stress und dieser führt unter Garantie zu Mängeln und Flüchtigkeitsfehler. Also stellt sich die Frage, wie kann der Monteur die Ursache dafür besser lösen? Er beauftragt z.B. einen Rentner, oder einen Bekannten, der Zeit hat, jedoch wesentlich weniger Kosten verursacht. Darüber hinaus, kann der Monteur seiner geplanten Arbeit nachgehen, selbst wenn das möglicherweise nicht in der geplanten Reihenfolge geht. Er schöpft jedoch dort Wert, wo er der Experte ist.

Würdest Du als Handwerksbetrieb einen externen Dienst beauftragen, um Dich in solchen Situationen zu unterstützen? Schreib gerne in die Kommentare oder direkt per Mail an feedback@lokales-triebwerk.de

Podcast: Unser Trailer ist online!

Nachdem das notwendige Equipment zusammen ist, kann jetzt endlich die Produktion des Podcast beginnen. Als nächstes werde ich einige sehr interessante Menschen aus Nümbrecht anschreiben und um ein Gespräch für den Podcast bitten. Mal sehen, wer als erstes zusagt. Geplannt sind bislang jeweils eine Episode mit Gast und eine ohne. Also zwei Episoden im Monat, dass sollte zu schaffen sein. Wie auch beim Rest, freuen wir uns über Unterstützung per Patreon. Hinweise dazu, findest Du über den Link am Fuß der Webseite.

Hier geht’s zum Trailer bei Spotify.

Danke vorab, für Dein Interesse am Podcast und dem Lokalen Triebwerk! Bis die Tage,

Euer Stephan Löttgen